D.O. Ribera del Queiles

Ribera del Queiles

Suchen Sie erneut, wonach Sie suchen

Zurück nach Hause

D.O. Ribera del Queiles oder Vino de la Tierra de Ribera del Queiles ist ein spanisches Weinbaugebiet, dessen Weine seit 2006 den Status eines Landwein haben. Zwischen Oktober 2003, als das Anbaugebiet geographisch definiert wurde und der Heraufstufung zur geschützten Herkunftsbezeichnung 2006 wurden die Weine als Tafelwein (Vino de Mesa) vermarktet. Die Anerkennung geht im Wesentlichen auf die Bemühungen der Bodega Guelbenzu zurück. Ricardo Guelbenzu war der Meinung, dass seine Weine durch Liberalisierung der Anbaubedingungen der Appellation Navarra an Qualität gewinnen und trat im Jahr 2002 aus dem Kartell der dort angeschlossenen Weingüter aus. Ihm war an einer Nutzung von Rebflächen im benachbarten Aragonien gelegen. Die dortigen Flächen liefern insbesondere in schwächeren Jahrgängen die besseren Ergebnisse. Ribera del Queiles zählt auf Weinberge im Gebiet zwischen Navarra und Aragonien entlang des Flusses Queiles. Das Queiles-Tal verläuft vom Bergmassiv Moncayo her kommend in nördliche Richtung zum Ebro hin. Das Gebiet liegt zwischen Logrono und Saragossa. Kultiviert werden Graciano, Cabernet Sauvignon, Garnacha Tinta, Merlot und Tempranillo. Die Rebsorte Syrah ist nur in den Gemeinden Aragoniens für die Herstellung von Qualitätsweinen erlaubt. Weinbau in Orten der Provinz Aragonien sind die Gemeinden Grisel, Lituénigo, Los Fayos, Malón, Novallas, Santa Cruz de Moncayo, Tarazona, Torrellas und Vierlas aus der Comarca Tarazona y el Moncayo. In Navarra wird in den Gemeinden Ablitas, Barillas, Cascante, Monteagudo, Murchante, Tudela (nur südlich des Ebro gelegene Gebiete) und Tulebras angebaut. Die Böden entstanden durch Auffüllungen aus dem Quartär. Die dünnen Krume liegt auf einem kargen, steinigen, kalkhaltigen Untergrund.