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Souvignier Gris 2020 Weingut Wolf Brackenheim

Souvignier Gris 2020 Weingut Wolf Brackenheim

Wie könnte man den Souvignier Gris beschreiben? Beim Verkosten denkt man sofort an Grau- oder Weißburgunder. Hellgelbe Reflexe mit silbernen und goldenen Reflexen. Die Fruchtnote ist eher subtil und komplex und hat eine angenehme Frucht auf dem Gaumen. Schönes ausgewogenes Säurespiel, das eine angenehme Frische und ausgewogen erscheint. Grüner Apfel und Mirabelle oder Pfirsich und Maracuja, zuweilen erhält man eine hauchfeine Schwarzteenote. Letztendlich glänzen feine Tannine und ein nachhaltiger Abgang. Ein schöner Feierabend-Wein oder starker Essensbegleiter wie bspw. Bruschetta oder selbstgemachte Focaccia mit Knoblauch. Der Wein wächst in einer muschelkalkgeprägten Steillage. Der feine Holzkontakt verleiht dem Souvignier Gris einen cremigen, stolzen Abgang.

7,39 €

(9,85 € pro 1,0 Liter)

Menge
3 - 4 Werktage

Wichtige Informationen zu diesem Produkt:
14,0 % Vol. • Württemberg • Deutschland • Enthält Sulfite • Abfüller: Weingut Lothar Wolf "Wildwuchs", Nordheimer Weg, 6 74336 Brackenheim-Hausen, Deutschland

Lemberger Wildwuchs. Alexander Wolf vom Weingut Wolf aus Brackenheim erhielt den Ehrenpreis "Jungwinzer des Jahres 2016/17" beim bundesweiten Wettbewerb der DLG und erhielt ebenfalls den Jungwinzerpreis Württemberg 2014/15.

Jungwinzer Alexander Link vermarktet Wildwuchs.
Alexander Link vom Weingut Wolf aus Brackenheim in Württemberg wurde Dritter im Wettbewerb. Nach seiner Ausbildung zum Weinküfer studierte er Weinbau in Geisenheim. Auf dem elterlichen Betrieb ist er für den Ausbau der Weine und die Vermarktung zuständig. Der eigenwillige 27-Jährige baut seine Weine auf sehr authentische Weise aus und legt Wert darauf, dass sie jahrgangstypisch das Klima und die Eigenheiten der Gegend ins Glas bringen. Alexander Link verzichtet auf den Reb­schnitt und vermarktet seine Weine erfolgreich unter den Marken „Wildwuchs“ und „Wilde Ehe“.

Im Rebdschungel grasen die Schafe
Wer sich Alexander Links Weinberge in Hausen an der Zaber anschaut – der glaubt sich in den württembergischen Rebdschungel versetzt. Hier ist alles anders als anderswo. Es gibt ein altes Weingärtnersprichwort, das da lautet: Der Wengerter muss im Jahr 16 Mal um den Stock gehen, damit es dem gut geht. Hacken, düngen, Blattpflege, spritzen und schließlich ernten. Nicht so bei Alexander Link aus Hausen an der Zaber, einem Stadtteil von Brackenheim (Kreis Heilbronn): Bei ihm ist außer der Weinlese alles anders als bei Anderen. Alexander Links Weinberg gleicht einem württembergischen Rebdschungel.

Die Vögel pfeifen, und das Grün wuchert. Seine Idee: Der Wein ist ein Produkt, "wo ich nichts dafür kann". Jedes Aroma kann werden, wie es will. "Die Natur ist auch selber groß." Während die Rebstöcke in benachbarten Weingärten akkurat ausgerichtet und geschnitten sind, sehen die des Jungwinzers eher strubbelig aus – oder eben dschungelähnlich. Und er ist so etwas wie ein Dschungelkönig. Selbst beim ungeschnittenen Gras zwischen den ungeschnittenen Reben legt der Wengerter nicht Hand an – dafür lässt er arbeiten. Fürs Gras hat er eine eigene Schafherde. Es sind Kamerunschafe, denn die sind klein und fressen nicht so viele Trauben weg. Gold und Silber für den Dschungelwein. Von seinen Kollegen bekommt der Naturliebhaber schon mal den Vogel gezeigt. Aber er hat gute Argumente: Seine Weine wurden bei einem Wettbewerb mit Gold und Silber dekoriert. Und vor zwei Jahren bekam Alexander Link schon mal den württembergischen Jungwinzerpreis für sein erstaunliches Projekt. Am Anfang hat er verheimlicht, auf welche Art er den Wein anbaut. Aber inzwischen geht Alexander Link ganz offensiv damit um: Der Wein heiß seit drei Jahren "Wildwuchs".

Das Weingut hat seinen Sitz in Hausen an der Zaber, einem Stadtteil von Brackenheim. Hier ist der Weinbau schon seit der Römerzeit heimisch, was auch durch die unweit des Betriebs stehende Jupitergigantensäule dokumentiert wird. Die Qualität des Weines beginnt im Weinberg, im Keller kann sie lediglich erhalten und verfeinert werden. Wir bauen unsere Weine auf eine authentische und natürliche Weise aus. Wir machen jahrgangstypische Weine, die das Klima und die Eigenheiten der Gegend einfangen und in Ihr Glas bringen. Die Trauben wachsen in exzellenten Lagen von den durch Muschelkalk geprägten Steilhängen im Kochertal bis zum Heuchelberg im Zabergäu. Durch das Erhalten unserer alten Reben schaffen wir die Voraussetzung für hohe Qualität in unseren Weinen.

Das Wildwuchs-Prinzip: Grundsätzlich schneiden sie die Reben nicht. Sie lassen ihnen freien Lauf und vertrauen auf die Kreisläufe der Natur. Nur durch diesen freizügigen Erziehungsstil kann jeder Jahrgang, jeder Wein wieder herausstechen und beweisen, was er kann. Wildwachsende Reben haben kleine aromatische Beerchen und führen zu einem faszinierenden, intensiven Geschmackserlebnis.

Souvignier Gris ist mit einem neutralen bis leicht fruchtigen Burgunder-Typ vergleichbar. Im Duft dezente Fruchtaromen nach Honigmelone, Aprikose und Quitte. Im Geschmack zeigen sich eine fruchtige Säure und eine zarte Tanninstruktur. Es handelt sich um eine pilzwiderstandsfähige Weißweinsorte, die 1983 am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg neu gezüchtet wurde. Sie besitzt eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen die Pilzkrankheiten Peronospora, Oidium und Botrytis. Diese Eigenschaften ermöglichen auch in niederschlagsreicheren Weinbaugebieten die Anzahl von Pflanzenschutzmaßnahmen zu reduzieren.

Wie könnte man den Souvignier Gris beschreiben? Beim Verkosten denkt man sofort an Grau- oder Weißburgunder. Hellgelbe Reflexe mit silbernen und goldenen Reflexen. Die Fruchtnote ist eher subtil und komplex und hat eine angenehme Frucht auf dem Gaumen. Schönes ausgewogenes Säurespiel, das eine angenehme Frische und ausgewogen erscheint. Grüner Apfel und Mirabelle oder Pfirsich und Maracuja, zuweilen erhält man eine hauchfeine Schwarzteenote. Letztendlich glänzen feine Tannine und ein nachhaltiger Abgang. Ein schöner Feierabend-Wein oder starker Essensbegleiter wie bspw. Bruschetta oder selbstgemachte Focaccia mit Knoblauch. Der Wein wächst in einer muschelkalkgeprägten Steillage. Die lange Lagerung auf der Mutterhefe und ein moderater Kontakt zu feinem Holz verleihen dem Souvignier Gris einen cremigen, stolzen Abgang.

6522698-WW
4 Artikel

Datenblatt

gesetzl. Herkunft
Württemberg
Flascheninhalt
0,75 Liter
Alkoholgehalt
14,0 % Vol.
Lagerfähigkeit
5 Jahre
Restzucker
4,7 g/ltr.
Säure
5,4 g/ltr.
Geschmack
Trocken
Anbaugebiet
Württemberg
Rebsorten
Souvignier Gris
Sensorik
Hellgelbe Reflexe mit silbernen und goldenen Reflexen.. Grüner Apfel und Mirabelle oder Pfirsich und Maracuja, zuweilen erhält man eine hauchfeine Schwarzteenote. Letztendlich glänzen feine Tannine und ein nachhaltiger Abgang.
Mariage
Passt ideal als schöner Feierabend-Wein oder starker Essensbegleiter wie bspw. Bruschetta oder selbstgemachte Focaccia mit Knoblauch
Tipp
Im Spätsommer fressen Kamerunschafe bei Bedarf das Unkraut zwischen den Reben. Hier wird konsequent auf den Rebschnitt verzichtet. Dadurch erhalten wir kleine aromatische Beeen, welche zu einem faszinierendem, intensivem Geschmackserlebnis führen.
Land
Deutschland
Weinart
Rotwein
Allergene
Enthält Sulfite
Weingut Erzeuger Abfüller
Weingut Lothar Wolf "Wildwuchs", Nordheimer Weg, 6 74336 Brackenheim-Hausen, Deutschland
Jahrgang
2020

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